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Vorstellung von Libre Office, einer kostenlosen und freien Alternative zu Microsoft Office. Meine Erfahrung findest du hier.

Schreiben, rechnen oder präsentieren, ohne dass dir Microsoft über die Schulter schaut? Das geht mit dem freien, Open-Source-Paket von Libre Office. Da findest Du u.a. Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Aber auch das Erstellen von Präsentationen und Zeichnungen ist damit problemlos möglich.

LibreOffice

libreoffice.org – ist eine “Open Source”-Software, die von einer weltweiten Gemeinde entwickelt und gepflegt wird. Ziel des Projekts ist es, jedem Menschen den Zugang zu einer leistungsfähigen, offenen und freien Office-Software zu ermöglichen.

Ähnlich wie bei Microsoft Office besteht Libre Office aus Writer – Textverarbeitung, Calc – Tabellenkalkulation, Impress – Präsentationen, Draw – Zeichnungen, Base – Datenbanken, Math – Formeleditor und einem Diagrammeditor. Kurz ein paar Merkmale von LibreOffice:

  • es ist frei und quelloffen (Open Source)
  • es ist in 110 Sprachen verfügbar
  • es ist bei den meisten Linux-Distributionen dabei
  • und ist auch für Windows und macOS verfügbar
  • es it kompatibel mit Microsoft Office
  • unterstützt Dateiformate u.a. Open Document Format, MS Office-Formate, PDF.

Noch ein paar Worte zu meinem Hintergrund

Ich bin eigentlich ein eingefleischter MS-Office-Fan. Seit ich 1992 meine erste Studienarbeit mit Microsoft Word for Windows Version 1.1 geschrieben habe, sind die Anwendungen von Microsoft treue und verlässliche Weggefährten gewesen. Besonders Word, Powerpoint und Excel konnte ich mir aus meinem Consulting-Alltag lange nicht wegdenken.

Seit jedoch durch die Edward Snowden Veröffentlichungen bekannt wurde, dass Microsoft in allen Produkten großzügig Nutzerdaten zu Produktverbesserung 😉 sammelt und möglicherweise an die NSA weitergibt, ist auch bei mir der Groschen gefallen.

Ich nutze inzwischen die LibreOffice-Suite und mir fehlt nichts. Und hakt doch mal etwas, muss ich immer lächeln. Weiss ich doch, dass ich,

  • keine Lizenzgebühren zahle
  • nicht nach jedem Update die Sicherheitseinstellungen kontrollieren muss (damit z.B. nichts in die Microsoft Cloud abfließt)
  • ganz privat bin und einfach arbeiten kann

Quellen, Tipps und Links zum Weiterlesen